Inkontinenz

Es gibt verschiedene Arten von Inkontinenz.

Unter einer Belastungsinkontinenz versteht man den ungewollten Verlust von Urin bei körperlicher Belastung – zum Beispiel beim Husten, Niesen, Lachen, Springen oder Sport. 

Häufig tritt eine Belastungsinkontinenz nach Schwangerschaften und Geburten auf. Auch mit zunehmendem Alter und insbesondere in den Wechseljahren können hormonelle Veränderungen (natürlicher Abfall des Östrogen) zu einer Schwächung des Beckenbodens und des Bindegewebes beitragen. Dies führt zu einer verminderten Festigkeit und Elastizität von Bindegewebe und Schleimhäuten, Abnahme der Kollagin- und Elastinbildung und somit zu einer Schwächung der Beckenbodenmuskulatur. 

 

Die Grundlage jeder Behandlung ist ein gezieltes Beckenbodentraining, idealerweise unter Anleitung speziell ausgebildeter Physiotherapeutinnen. Dadurch wird die Muskulatur gestärkt, Koordination und Kontinenz werden verbessert.

Ergänzend kann bei geeigneten Patientinnen eine gynäkologische Lasertherapie sinnvoll sein, um die Schleimhäute zu stärken und zu verdicken, wodurch die Schliessmuskulatur verbessert und die Inkontinenz reduziert wird. 

 

 

Laserbehandlung Harninkontinenz: 1200 CHF

3 Behandlungen 

Einzelsitzung zur Auffrischung: 450 CHF

6-12 Monate nach Initialbehandlung